Google SEO & GEO: Die 5 Schritte, die ich jedem Kunden empfehle

Inhaltsverzeichnis

    SEO klingt für viele Unternehmerinnen wie der heilige Gral: Man weiss, dass es wichtig ist, liest Tipps, schaut Videos und fragt sich trotzdem, was man auf der eigenen Website eigentlich konkret machen soll. Für gutes Google SEO brauchst du nicht hundert Hacks, sondern ein solides Fundament und eine sinnvolle Reihenfolge. Genau diese fünf Schritte empfehle ich meinen Kundinnen.

    Diese SEO Grundlagen sind gleichzeitig die Basis für GEO, also Generative Engine Optimization. GEO beschreibt die Optimierung von Inhalten dafür, auch in KI-generierten Antworten und Suchsystemen wie AI Overviews sichtbar und als Quelle berücksichtigt zu werden.

     

    Fakten für Eilige

    ✓ Starte mit den richtigen Keywords. Deine Website sollte die Begriffe verwenden, nach denen deine Wunschkundinnen tatsächlich suchen.

    ✓ Optimiere zuerst deine wichtigsten Angebotsseiten, bevor du anfängst, wahllos Blogartikel zu produzieren.

    ✓ Prüfe, ob Google deine Website und deine wichtigsten Seiten überhaupt finden und indexieren kann.

    ✓ Eine schnelle, technisch saubere Website ist wichtig. Ein perfekter Google PageSpeed Score ist aber weniger wert als eine Seite, bei der niemand versteht, was du anbietest.

    ✓ Miss deine SEO Ergebnisse. Die Google Search Console zeigt dir, über welche Suchanfragen deine Website gefunden wird und welche Seiten bereits Sichtbarkeit bekommen.

    ✓ Gute Inhalte und relevante Backlinks helfen dabei, langfristig Vertrauen und Sichtbarkeit aufzubauen.

    ✓ Google SEO & GEO ist kein einmaliger Schalter. Du legst ein solides Fundament, schaust dir die Ergebnisse an und optimierst gezielt weiter.

     

    Die richtigen SEO Keywords finden und auf deiner Website einsetzen

    Gutes Google SEO & GEO beginnt mit einer einfachen Frage: Wonach sucht deine Wunschkundin, wenn sie genau das braucht, was du anbietest? Erst wenn du diese Begriffe kennst, kannst du deine Website so aufbauen, dass Google und potenzielle Kundinnen verstehen, welche Seite zu welcher Suche passt.

    Viele Unternehmerinnen starten beim Thema SEO genau andersherum. Sie hören, dass sie Keywords brauchen, öffnen ein SEO Tool und finden plötzlich Hunderte Begriffe mit Suchvolumen, Wettbewerb und irgendwelchen Zahlen. Das Ergebnis ist häufig nicht mehr Klarheit, sondern eine noch längere To-do-Liste.

    Deshalb würde ich nicht mit einer riesigen Keywordliste anfangen, sondern mit deinem Angebot.

    Schreib zuerst auf, welche Leistungen du wirklich verkaufen möchtest. Danach überlegst du, mit welchen Worten eine potenzielle Kundin danach suchen könnte. Denn deine Kundin verwendet möglicherweise eine völlig andere Sprache als du.

    Eine Brand Designerin spricht beispielsweise von strategischer Markenentwicklung. Ihre potenzielle Kundin sucht vielleicht nach „Branding für Selbstständige“, „Brand Designer Zürich“ oder „Corporate Design erstellen lassen“.

    Genau diese Verbindung muss deine Website herstellen.

    Google empfiehlt selbst, Begriffe zu verwenden, die Menschen tatsächlich bei ihrer Suche eingeben, und sie an gut sichtbaren Stellen einer Seite einzusetzen. Dazu gehören unter anderem Seitentitel, Hauptüberschrift und der eigentliche Seiteninhalt. Gleichzeitig solltest du Keywords nicht zwanghaft wiederholen.

    Für mich ist deshalb ein Punkt besonders wichtig: Eine relevante Seite braucht ein klares Thema.

    Wenn du mehrere unterschiedliche Leistungen anbietest, sollte nicht eine einzige Angebotsseite versuchen, für alles gleichzeitig gefunden zu werden. Unterschiedliche Leistungen und Suchabsichten können eigene Seiten benötigen.

    Das bedeutet auch: Bevor du zwanzig neue Blogartikel planst, schau dir deine bestehenden Angebotsseiten an.

    Versteht eine Besucherin innerhalb weniger Sekunden:

    • Was bietest du an?

    • Für wen ist das Angebot?

    • Welches Problem löst du?

    • Und verwendet die Seite dabei Begriffe, nach denen deine Wunschkundinnen wirklich suchen?

    Wenn nicht, würde ich genau dort anfangen.

    So gehst du konkret vor

    1. Schreibe deine wichtigsten Leistungen auf.

    Welche drei bis fünf Leistungen sollen dir tatsächlich Anfragen bringen?

    2. Sammle mögliche Suchbegriffe.

    Frag dich nicht: «Welches Keyword klingt professionell?»

    Frag dich: «Was würde meine Kundin googeln?»

    3. Prüfe diese Begriffe mit echten Daten.

    Vergleiche Suchvolumen, Wettbewerb und vor allem die Suchintention. Ein Keyword mit weniger Suchvolumen kann für dein Business wesentlich wertvoller sein, wenn die Suchenden genau nach deiner Leistung suchen.

    Für diese Prüfung kannst du zum Beispiel Seobility nutzen. Dort kannst du Keywords analysieren und dir wichtige SEO Daten übersichtlich ansehen. Das ist besonders praktisch, wenn du nicht mit fünf verschiedenen Tools gleichzeitig arbeiten möchtest.

    Mein Tool Tipp: Seobility, mein SEO Tool aus Deutschland*

    Alternativ beziehungsweise ergänzend kannst du auch mit Google Keyword Planner, Google Trends und später mit deiner eigenen Google Search Console arbeiten. Gerade die Search Console wird spannend, sobald deine Website bereits Impressionen erhält, weil du dort siehst, über welche Suchanfragen deine Seiten tatsächlich ausgespielt werden.

    4. Ordne jedem wichtigen Keyword eine passende Seite zu.

    Nicht jedes Keyword braucht eine neue Seite. Aber jede wichtige Seite sollte ein klares Hauptthema haben.

    5. Baue das Keyword natürlich ein.

    Zum Beispiel in:

    • Seitentitel

    • H1 Überschrift

    • relevanten Zwischenüberschriften

    • Fliesstext

    • URL

    • Meta Description

    • sinnvollen Bildbeschreibungen

    Was ich in Kundengesprächen immer wieder sehe

    SEO wird schnell zum heiligen Gral. Kundinnen wissen, dass es wichtig ist, und möchten es natürlich «auch noch machen». Dabei sind Keywordrecherche, Seitenstruktur und die eigentliche Optimierung für mich kein Extra, sondern die Basis für jede Website, die über Google und zunehmend auch über KI-Suchen gefunden werden soll. Ich rate nicht, meine Websites basieren auf echten Suchbegriffen.

    Eine Website wird nicht automatisch für Google optimiert, nur weil irgendwo ein SEO‑Titel eingetragen wurde. Hinter einer guten Optimierung steckt zunächst Strategie: Welche Menschen wollen wir erreichen, wonach suchen sie und welche Seite soll darauf die beste Antwort geben?

    Wenn diese Grundlage fehlt, bringt es wenig, immer neue SEO Tipps umzusetzen.

    Mein erster Schritt wäre deshalb immer: Optimiere zuerst die Seiten, mit denen du gefunden und gebucht werden möchtest.

     

    Deine Website technisch fit machen: Ladezeit und Nutzererfahrung

    Eine schnelle Website ist wichtig für Google SEO und für deine Besucherinnen. Trotzdem musst du nicht jedem PageSpeed Punkt hinterherjagen. Entscheidend ist, dass deine Website technisch sauber funktioniert, mobil gut nutzbar ist und Menschen nicht warten müssen, bis endlich etwas passiert.

    Ich erlebe beim Thema Ladezeit oft zwei Extreme. Entweder wird Technik komplett ignoriert, weil die Website doch eigentlich ganz schön aussieht. Oder jemand öffnet PageSpeed Insights, sieht keine 100 Punkte und glaubt sofort, die gesamte Website sei ein SEO Problem.

    Beides führt nicht besonders weit.

    Google berücksichtigt die Nutzererfahrung einer Website. Dazu gehören unter anderem die sogenannten Core Web Vitals. Sie messen beispielsweise, wie schnell wichtige Inhalte sichtbar werden, wie schnell eine Seite auf Interaktionen reagiert und ob sich Elemente beim Laden plötzlich verschieben.

    Das bedeutet aber nicht, dass du für gutes Google SEO einen perfekten technischen Score brauchst.

    Google stellt selbst klar, dass gute Core Web Vitals allein keine Spitzenposition garantieren. Eine relevante Seite mit hilfreichen Inhalten kann wichtiger sein als eine Website, die technisch auf den letzten Prozentpunkt optimiert wurde, aber die Suchanfrage kaum beantwortet.

    Wenn deine Angebotsseite niemandem verständlich macht, was du eigentlich anbietest, würde ich nicht zuerst drei Tage investieren, um deinen PageSpeed Wert von 92 auf 100 zu bringen.

    Wenn deine Website dagegen zehn Sekunden lädt, Bilder riesig eingebunden sind und Besucherinnen auf dem Smartphone kaum durch die Seite navigieren können, solltest du das Thema ernst nehmen.

    Technik ist also nicht unwichtig. Sie ist nur ein Teil des Gesamtbildes.

    Was solltest du konkret überprüfen?

    Starte damit, deine wichtigsten Seiten auf dem Smartphone anzusehen. Nicht nur im Website Editor und nicht nur auf deinem grossen Bildschirm. Öffne deine Website so, wie es eine potenzielle Kundin tun würde. Auf dem Handy am besten.

    • Wie schnell siehst du den ersten relevanten Inhalt?

    • Kannst du Navigation und Buttons problemlos bedienen?

    • Springen Texte oder Bilder beim Laden plötzlich hin und her?

    • Sind Schriften gut lesbar?

    • Kannst du Formulare ohne Verrenkungen ausfüllen?

    • Laden grosse Bilder oder Videos ungewöhnlich lange?

    Danach kannst du ein Tool wie Google PageSpeed Insights verwenden. Es zeigt dir technische Hinweise und Messwerte zur Performance deiner Website. Dabei werden sowohl Labordaten als auch, sofern vorhanden, Daten von echten Nutzerinnen und Nutzern berücksichtigt.

    Drei zentrale Core Web Vitals:

    Largest Contentful Paint, kurz LCP: misst vereinfacht gesagt, wie schnell der wichtigste sichtbare Inhalt lädt. Google nennt bis 2,5 Sekunden als guten Wert.

    Interaction to Next Paint, kurz INP: misst, wie schnell deine Seite auf eine Interaktion reagiert. Als guter Wert gelten höchstens 200 Millisekunden.

    Cumulative Layout Shift, kurz CLS: misst, wie stark sich Inhalte während des Ladens unerwartet verschieben. Ein Wert bis 0,1 gilt als gut.

    Hier kannst du selbst testen: PageSpeed Insights

    Screenshot Google PageSpeed Test Ergebnis

    Diese Werte geben dir eine Orientierung. Sie sind kein Grund, deine Website in eine technische Dauerbaustelle zu verwandeln. Bilder können beispielsweise in passenden Grössen und Formaten eingebunden werden. Videos müssen nicht immer direkt beim ersten Seitenaufruf vollständig geladen werden. Auch unnötige Skripte, Plugins oder externe Einbindungen können eine Website ausbremsen.

    Für gutes Website SEO brauchst du also keine sterile Website ohne Persönlichkeit. Du brauchst eine Website, die gut aussieht und trotzdem sauber funktioniert.

    Was ich meinen Kundinnen dazu sagen würde

    Eine professionelle Website darf schön sein. Sie darf grossflächige Bilder, hochwertige Typografie und einen starken visuellen Auftritt haben. Wenn eine Besucherin ewig wartet, bis die Seite geladen ist, wenn Buttons auf dem Smartphone kaum funktionieren oder Inhalte beim Laden durch die Gegend springen, ist das keine gute Nutzererfahrung.

    Gleichzeitig halte ich wenig davon, eine Website nur noch nach einem automatischen Score zu beurteilen.

    Eine 100 bei PageSpeed verkauft dein Angebot nicht.

    Deine Website muss verständlich machen, was du anbietest, für wen und warum jemand genau mit dir arbeiten sollte. Die Technik sorgt anschliessend dafür, dass dieser Inhalt auch angenehm genutzt werden kann.

     

    Sicherstellen, dass Google deine Website überhaupt finden kann

    Du kannst die besten Texte, Keywords und Angebote auf deiner Website haben. Wenn Google deine wichtigsten Seiten nicht crawlen und indexieren kann, können sie nicht über die organische Suche gefunden werden. Deshalb gehört die Google Search Console für mich zur Grundausstattung jeder Website.

    Google muss deine Website zunächst entdecken können. Danach prüft Google die einzelnen Seiten und entscheidet, welche davon in den Suchindex aufgenommen werden. Crawling und Indexierung sind dabei nicht dasselbe. Nur weil Google eine Seite besucht hat, bedeutet das noch nicht automatisch, dass sie auch in den Suchergebnissen erscheinen kann.

    Genau deshalb würde ich nach der grundlegenden Keyword Optimierung überprüfen, ob Google die wichtigen Seiten überhaupt kennt.

    Dafür gibt es die Google Search Console. Das Tool ist kostenlos und zeigt dir unter anderem, welche Seiten Google kennt, welche indexiert sind und ob Probleme vorliegen. Über die URL‑Prüfung kannst du einzelne Seiten kontrollieren und testen, ob Google auf sie zugreifen kann.

    Vor allem deine Angebotsseiten sind entscheidend. Wenn du beispielsweise eine eigene Seite für «Coaching bei Stress» hast und genau darüber neue Kundinnen gewinnen möchtest, sollte diese Seite natürlich von Google gefunden werden können.

    Eine weitere Hilfe ist deine Sitemap. Sie ist vereinfacht gesagt eine Übersicht relevanter Seiten deiner Website und kann Google dabei unterstützen, neue oder aktualisierte Inhalte zu entdecken.

    Bei Squarespace wird eine Sitemap automatisch erstellt. Das ist praktisch, bedeutet aber nicht, dass du das Thema SEO damit abhaken kannst. Auch die beste Sitemap hilft wenig, wenn deine Angebotsseiten inhaltlich unklar sind oder nicht zu den Suchanfragen deiner Kundinnen passen.

    Auch interne Links spielen eine Rolle.

    Google nutzt Links, um Seiten zu entdecken und Zusammenhänge zwischen deinen Inhalten zu verstehen. Eine wichtige Seite sollte deshalb nicht irgendwo versteckt auf deiner Website liegen. Google empfiehlt, wichtige Seiten mindestens von einer anderen Seite deiner Website aus zu verlinken. Das ist nicht nur für Google sinnvoll.

    Wenn deine wichtigste Leistung nur über drei Umwege erreichbar ist, ist das wahrscheinlich auch für deine Besucherinnen keine besonders gute Struktur.

    Mein einfacher Indexierungs Check

    1. Google Search Console einrichten

      Verbinde deine Website mit der Search Console und überprüfe, ob Daten erfasst werden.

    2. Deine wichtigsten Seiten prüfen

      Nutze die URL Prüfung für Startseite und Angebotsseiten.

    3. Indexierungsstatus kontrollieren

      Ist eine wichtige Seite nicht indexiert, schau dir an, welchen Grund Google dafür nennt.

    4. Sitemap überprüfen

      Stelle sicher, dass Google deine Sitemap kennt.

    Crawling und Indexierung einfach erklärt

    Crawling: Google besucht und liest deine Seite.

    Indexierung: Google entscheidet, ob die Seite in den Suchindex aufgenommen wird.

    Ranking: Erst danach kann Google entscheiden, ob und an welcher Position die Seite für eine bestimmte Suchanfrage angezeigt wird.

    Diese Reihenfolge ist wichtig. Denn über Rankings zu sprechen, bevor eine Seite überhaupt indexiert ist, ist ungefähr so sinnvoll, wie sich Gedanken über die beste Schaufensterdekoration zu machen, obwohl der Laden noch abgeschlossen ist.

    Was ich bei Kundenwebsites deshalb immer prüfe

    Eine Website kann fertig aussehen und trotzdem noch nicht wirklich bereit für Google sein. Bei einem Website Projekt reicht es für mich deshalb nicht, eine Seite zu veröffentlichen und darauf zu hoffen, dass Google den Rest erledigt. Ich möchte wissen, ob die zentralen Seiten erreichbar sind, ob sie indexiert werden können und ob die Website logisch miteinander verknüpft ist.

    Squarespace nimmt dir technische Grundlagen ab. Die Plattform erstellt beispielsweise automatisch eine Sitemap und bietet die Möglichkeit, deine Website mit der Google Search Console zu verbinden. Trotzdem braucht es jemanden, der sich darum kümmert.

    Mein konkreter Tipp lautet deshalb: Bevor du anfängst, noch mehr Content zu erstellen, öffne die Google Search Console und prüfe deine wichtigsten Seiten.

     

    SEO Ergebnisse messen statt einfach nur hoffen

    SEO wird viel verständlicher, sobald du aufhörst, nur auf Rankings zu hoffen, und stattdessen regelmässig prüfst, was tatsächlich passiert. Für gutes Google SEO solltest du wissen, über welche Suchanfragen deine Website gefunden wird, welche Seiten Sichtbarkeit gewinnen und ob daraus am Ende echte Anfragen entstehen.

    Genau dafür sind vor allem zwei Tools wichtig: Google Search Console und Google Analytics.

    Die Search Console zeigt dir, was rund um die Google Suche passiert. Du siehst dort unter anderem, für welche Suchanfragen deine Website eingeblendet wurde, wie viele Klicks daraus entstanden sind, welche Seiten Sichtbarkeit bekommen und wie sich diese Werte im Zeitverlauf verändern. Google Analytics setzt danach an und zeigt dir, was Besucherinnen auf deiner Website tun.

    Diese Unterscheidung ist wichtig.

    Die Google Search Console beantwortet Fragen wie:

    • Für welche Keywords werde ich angezeigt?

    • Welche Seite bekommt mehr Impressionen?

    • Wie oft klicken Menschen auf mein Suchergebnis?

    • Welche Seiten verlieren oder gewinnen Sichtbarkeit?

    Google Analytics hilft dir dagegen bei Fragen wie:

    • Bleiben Besucherinnen auf der Website?

    • Welche Seiten sehen sie sich an?

    • Füllen sie ein Kontaktformular aus?

    • Buchen sie einen Termin?

    • Melden sie sich für deinen Newsletter an?

    Für ein Business ist genau diese Verbindung entscheidend. Mehr Traffic allein ist noch kein gutes Ergebnis.

    Du kannst tausend zusätzliche Besucherinnen über einen allgemeinen Blogartikel bekommen, ohne eine einzige Anfrage zu erhalten. Gleichzeitig können zehn sehr passende Besucherinnen auf einer Angebotsseite wirtschaftlich viel wertvoller sein.

    Deshalb würde ich SEO nie nur anhand von Rankings beurteilen.

    Ein Beispiel aus der Praxis

    Stell dir vor, du hast eine Angebotsseite für Brand Design. Vor einigen Monaten wurde sie kaum bei Google angezeigt. Nach einer Überarbeitung steigen die Impressionen deutlich an. Deine durchschnittliche Position verbessert sich ebenfalls. Klingt erstmal gut. Wenn aber kaum jemand auf das Ergebnis klickt, würde ich nicht sofort einen neuen Blogartikel schreiben.

    Ich würde mir zuerst anschauen:

    • Passt der Seitentitel zur Suchanfrage?

    • Ist klar, was du anbietest?

    • Spricht das Suchergebnis die richtige Person an?

    • Erwartet jemand hinter dem Keyword vielleicht etwas anderes?

    Vielleicht liegt der nächste Hebel also nicht in mehr Content, sondern in einer besseren Darstellung der bestehenden Seite. Genau deshalb ist Messen so wichtig. Ohne Daten würdest du wahrscheinlich einfach weiter veröffentlichen und hoffen, dass irgendwann etwas passiert. Mit Daten kannst du entscheiden.

    Mein monatlicher SEO Check

    Du musst die Search Console nicht jeden Tag öffnen. Einmal im Monat reicht für viele kleine Websites völlig aus, um Trends zu erkennen und sinnvolle Entscheidungen zu treffen. Google selbst weist darauf hin, dass Search Console nicht täglich kontrolliert werden muss und eine regelmässige Überprüfung sowie Kontrollen nach grösseren Änderungen sinnvoll sind.

    Ich würde mir dabei diese Punkte ansehen:

    • Welche Seiten haben mehr oder weniger Impressionen?

    • Für welche Suchanfragen werde ich gefunden?

    • Welche Seiten bekommen Klicks?

    • Wo steigen Rankings, ohne dass die Klicks mitziehen?

    • Welche Inhalte verlieren Sichtbarkeit?

    • Welche organischen Besucherinnen führen zu Anfragen oder anderen Conversions?

    Und vor allem: Was ändere ich daraus konkret?

    Denn Daten sammeln, ohne etwas damit zu tun, bringt dir auch nichts.

    Was ich meinen Kundinnen dazu mitgeben würde

    SEO fühlt sich oft deshalb so kompliziert an, weil online ständig neue Tipps auftauchen. Wenn du aber nicht weisst, was auf deiner eigenen Website bereits funktioniert, arbeitest du schnell an den falschen Dingen. Deshalb gehört für mich die Search Console nicht ans Ende eines SEO Projekts. Sie gehört von Anfang an dazu.

    Ich möchte nicht nur wissen, ob eine Website «SEO-optimiert» wurde. Ich möchte später sehen können, ob Google die relevanten Seiten häufiger ausspielt, über welche Begriffe Menschen kommen und ob diese Menschen auch tatsächlich zum Angebot passen.

    Mein Tipp lautet deshalb: Miss nicht alles. Miss das, was dir bei der nächsten Entscheidung hilft.

    Wenn eine Seite mehr Impressionen bekommt, aber keine Klicks, optimierst du etwas anderes, als wenn viele Besucherinnen kommen, aber niemand anfragt.

    So wird SEO Stück für Stück weniger mysteriös und deutlich strategischer.

     

    Mit guten Inhalten und Backlinks Vertrauen aufbauen

    Wenn deine wichtigsten Seiten sauber aufgebaut, technisch erreichbar und messbar sind, kommt der nächste Schritt: Vertrauen aufbauen. Dafür sind vor allem zwei Dinge interessant: hilfreiche Inhalte und relevante Backlinks. Nicht Masse, sondern Qualität entscheidet.

    Viele hören beim Thema SEO irgendwann den Satz: «Du musst bloggen.» Das stimmt so pauschal nicht.

    Du musst nicht jede Woche einen neuen Artikel veröffentlichen, nur damit Google sieht, dass auf deiner Website etwas passiert. Viel wichtiger ist, dass du Inhalte erstellst, die echte Fragen deiner Zielgruppe beantworten und sinnvoll zu deinem Angebot führen.

    Ein Blogartikel ist dann stark, wenn er eine Suchanfrage abdeckt, die auf deiner Angebotsseite keinen guten Platz hat.

    Ein Beispiel:

    Eine Hochzeitsfotografin braucht keine fünf Blogartikel darüber, dass sie Hochzeiten fotografiert. Ihre Angebotsseite sollte das klar erklären.

    Zusätzliche Inhalte könnten dagegen Fragen beantworten wie:

    • Wann ist das beste Licht für Hochzeitsfotos?

    • Wie lange sollte man einen Hochzeitsfotografen buchen?

    • Wie plant man den Tagesablauf so, dass genug Zeit für Fotos bleibt?

    Damit erreicht sie potenzielle Kundinnen früher in ihrer Entscheidungsphase.

    Google betont, dass Inhalte hilfreich, vertrauenswürdig und für Menschen geschrieben sein sollten. Erfahrung, Fachwissen, nachvollziehbare Quellen und klare Informationen darüber, wer hinter einem Inhalt steht, können dabei eine wichtige Rolle spielen. Genau hier haben Selbstständige und KMU einen Vorteil.

    Du hast echte Erfahrungen aus Projekten. Du kennst typische Fragen, Missverständnisse und Probleme deiner Kundinnen. Das sind Inhalte, die sich nicht so leicht austauschbar produzieren lassen.

    Was gute Inhalte aus meiner Sicht ausmacht

    Ein guter SEO‑Artikel sollte nicht einfach nur ein Keyword oft genug wiederholen.

    Er sollte:

    • eine konkrete Frage beantworten

    • echte Beispiele enthalten

    • verständlich geschrieben sein

    • eigene Erfahrung einbringen

    • sinnvolle Quellen nennen

    • zur Suchintention passen

    • logisch mit deinem Angebot verbunden sein

    Das ist auch der Grund, warum ich lieber weniger, aber stärkere Inhalte hätte als zwanzig oberflächliche Beiträge.

    Und was ist mit Backlinks?

    Backlinks sind Links von anderen Websites auf deine Website.

    Google nutzt Links unter anderem, um Seiten zu entdecken und ihre Relevanz im Web besser einzuordnen. Linksignale sind weiterhin Teil der Rankingsysteme. Gleichzeitig warnt Google klar vor manipulativen Methoden wie gekauften Links, übermässigem Linktausch oder automatisiertem Linkaufbau.

    Für dich heisst das: Du brauchst keine hundert dubiosen Links. Du brauchst Gründe, warum relevante Websites freiwillig auf dich verweisen.

    Das kann zum Beispiel passieren durch:

    • Gastbeiträge

    • Interviews

    • Podcast Auftritte

    • Kooperationen

    • Fachartikel

    • Branchenverzeichnisse

    • lokale Partnerschaften

    • eigene Studien oder Daten

    • besonders hilfreiche Ressourcen

    • Erwähnungen in Presse oder Fachmedien

    Lieber relevant als viel

    Ein einzelner sinnvoller Link von einer bekannten Branchenwebsite kann für dein Business deutlich interessanter sein als fünfzig Links von Seiten, die überhaupt nichts mit deinem Thema zu tun haben.

    Auch hier gilt wieder: SEO ist kein Punktesammeln.

    Du willst kein System austricksen. Du willst online so klar und relevant auftreten, dass Google und potenzielle Kundinnen verstehen, warum deine Website eine gute Quelle ist.

    Muss ich regelmässig bloggen?

    Nein. Für viele Dienstleisterinnen ist die bessere Reihenfolge:

    1. Startseite und Angebotsseiten optimieren

    2. Google Search Console einrichten

    3. Technische Probleme beseitigen

    4. Bestehende Seiten verbessern

    5. Erst danach gezielt Blogartikel ergänzen
    Ich empfehle jedem Kunden, einen Blog anzulegen. In der Wettbewerbsanalyse sieht man ganz klar, wer besser gefunden wird. Die Websites mit einem guten Blog :)

    Ein neuer Blogartikel sollte eine echte Aufgabe erfüllen. Er kann beispielsweise: eine häufige Kundenfrage beantworten, eine zusätzliche Suchanfrage abdecken, deine Expertise zeigen, eine Angebotsseite unterstützen oder zu einem Thema gefunden werden, bei dem potenzielle Kundinnen noch ganz am Anfang ihrer Entscheidung stehen.

    Inhalte und Backlinks im Überblick

    • Angebotsseiten für relevante Leistungen gefunden werden

    • Blogartikel für zusätzliche Suchfragen beantworten

    • Case Studies für Erfahrung und Ergebnisse zeigen

    • interne Links mit Seiten logisch miteinander verbinden

    • externe Backlinks für Vertrauen und Relevanz aufbauen

    • Expertenbeiträge für Sichtbarkeit ausserhalb der eigenen Website schaffen

    Was ich Kundinnen dazu mitgeben würde

    Viele glauben, sie müssten für SEO ständig neuen Content produzieren. Das erzeugt schnell Druck. Ich würde immer zuerst schauen, ob deine wichtigsten Seiten überhaupt gut genug sind. Denn wenn deine Angebotsseite unklar ist, bringt dir ein erfolgreicher Blogartikel zwar vielleicht Traffic, aber nicht automatisch Anfragen.

    SEO soll nicht nur Besucherinnen bringen. SEO soll die richtigen Menschen auf die richtigen Seiten führen.

    Deshalb würde ich Inhalte immer strategisch aufbauen und Backlinks nicht sammeln wie Bonuspunkte.

    Mein Tipp: Erstelle Inhalte, die wirklich etwas beantworten, und baue Beziehungen auf, aus denen natürliche Empfehlungen und Links entstehen können.

     

    FAQ: Häufige Fragen zu Google SEO & GEO

    Was sollte ich bei SEO als Erstes machen?

    Starte nicht mit zehn Blogartikeln oder einem technischen Komplett-Audit. Kläre zuerst, welche Leistungen du verkaufen möchtest, wonach deine Wunschkundinnen suchen und welche Seiten deiner Website genau diese Suchanfragen beantworten sollen. Danach prüfst du, ob Google diese Seiten indexieren kann.

    Wie lange dauert es, bis SEO Ergebnisse bringt?

    Rechne eher in Wochen und Monaten als in Tagen. Einzelne Änderungen können schnell sichtbar werden, umfassendere Verbesserungen brauchen oft länger. Google selbst weist darauf hin, dass manche Änderungen innerhalb kurzer Zeit greifen können, andere aber mehrere Monate benötigen. Eine Garantie auf bessere Rankings gibt es nicht.

    Kann ich SEO selbst machen oder brauche ich eine Expertin?

    Viele Grundlagen kannst du selbst umsetzen: Keywords recherchieren, Seitentitel optimieren, interne Links setzen, Search Console nutzen und bestehende Inhalte verbessern. Unterstützung lohnt sich vor allem bei technischen Problemen, Relaunches, größeren Websites oder wenn dir Zeit und Erfahrung fehlen.

    Was kostet gutes SEO?

    Dafür gibt es keinen pauschalen Preis. Kosten entstehen für Strategie, Recherche, technische Umsetzung, Content, Tools und laufende Optimierung. Entscheidend ist weniger die Zahl auf dem Angebot als die Frage, was konkret gemacht wird, wer es umsetzt und wie Ergebnisse gemessen werden.

    Muss ich regelmäßig Blogartikel schreiben, um bei Google gefunden zu werden?

    Nein. Wichtiger ist, dass deine Startseite und Angebotsseiten stark sind und echte Suchanfragen beantworten. Blogartikel sind sinnvoll, wenn sie zusätzliche Fragen deiner Zielgruppe abdecken, die auf deinen Angebotsseiten keinen guten Platz haben. Qualität und Relevanz sind wichtiger als ein künstlicher Veröffentlichungsrhythmus.

    Funktioniert SEO auch mit Squarespace?

    Ja. Squarespace bringt viele technische Grundlagen bereits mit, darunter automatische Sitemaps, SEO Einstellungen und die Möglichkeit, Google Search Console zu verbinden. Die Plattform ersetzt aber keine Strategie. Gute Keywords, klare Seiten, hilfreiche Inhalte und saubere interne Verlinkung brauchst du trotzdem.

    Woran erkenne ich, ob meine Website bereits für Google optimiert ist?

    Nicht an einem einzelnen SEO Score. Prüfe stattdessen, ob Google deine wichtigsten Seiten indexiert, ob jede Seite ein klares Thema hat, relevante Suchbegriffe verwendet, intern verlinkt ist, mobil funktioniert und bereits Impressionen oder Klicks in der Search Console erhält.

     

    Fazit: Google SEO & GEO muss nicht kompliziert sein

    Google SEO & GEO sind kein heiliger Gral und auch kein einzelner Schalter, den du bei deiner Website aktivierst. Wenn du dich bisher durch unzählige Tipps geklickt hast und trotzdem nicht wusstest, womit du anfangen sollst, halte dich an diese Reihenfolge:

    1. Finde heraus, wonach deine Wunschkundinnen tatsächlich suchen.

    2. Optimiere zuerst die Seiten, mit denen du gefunden und gebucht werden möchtest.

    3. Sorge dafür, dass deine Website schnell funktioniert und angenehm nutzbar ist.

    4. Prüfe, ob Google deine wichtigsten Seiten findet und indexieren kann.

    5. Miss deine Ergebnisse und baue anschliessend mit hilfreichen Inhalten und guten Backlinks weiter auf.

    Du musst nicht alles gleichzeitig machen und du brauchst auch nicht jede Woche einen neuen SEO Hack. Viel wichtiger ist, dass dein Angebot klar ist, deine wichtigsten Seiten die richtigen Suchanfragen beantworten und Google versteht, worum es auf deiner Website geht. Dort würde ich anfangen.

    Denn am Ende geht es nicht darum, möglichst viel Traffic zu bekommen. Du möchtest von den richtigen Menschen gefunden werden und sie auf eine Website führen, die ihnen zeigt: Hier bin ich richtig.

    Das ist für mich die Basis von gutem Google SEO & GEO. Und ich kann bestätigen: Meine letzten 10 Anfragen kamen alle via ChatGPT.


     
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    KI-Bilder auf deiner Website: Muss ich sie in der Schweiz kennzeichnen?